Rezension | Annafried die Dämonenjägerin: Ewiges Leben von Angelika Depta

Leserundenexemplar / Werbung






Titel: Annafried die Dämonenjägerin: Ewiges Leben
Autor: Angelika Depta
Reihe: Band 1
Buchart: Ebook
Genre: Fantasy
Seiten: 118
Preis: 2,99 Euro
Erscheinungsdatum: 15.05.2020
Verlag: Selfpublisher


Meine Meinung:

Das Buch hat mich durch sein tolles Cover sehr neugierig gemacht.

Wir begleiten im Buch Anna, die ihr Leben lang auf einem Internat war und nun nach dem Abi nach Hause kommt. Das ihre Familie ein Geheimnis hat, weiß sie bisher noch nicht.

Mich konnte die Geschichte leider nicht vom Hocker reißen. Bis auf Anna waren allen Protagonisten zu blass und unnahbar. Ich hatte das Gefühl es sind nur Figuren, die die Dialoge etwas füllen, aber viel von ihnen bekommt man nicht geboten.

Auch der Schreibstil war nicht unbedingt meins. Obwohl die Geschichte so gut angefangen hat, gab es schon zu Anfang ein paar Dinge, die ich nicht nachvollziehen konnte. Im Buch gab es auch einige Zeitverschiebungen, die ich als Leser nicht ganz verstanden habe und die mich somit verwirrt hatten. Die Spannung fehlte mir leider auch.

Ich finde das die Idee zum Buch große Klasse ist. Dämonenjäger und Engel in einem Buch sind einfach der Hit. Nur an der Umsetzung hat es gehapert. Ich hoffe sehr das die Autorin dennoch weiter schreibt um sich zu verbessern, denn Potential mit ihren Ideen hat sie auf jeden Fall.

Bewertung:

2 Sterne

Gelesen KW 29/2020

Diese Woche habe ich wirklich viel gelesen. Ich habe ganze 7 Bücher geschafft (3 davon waren Ebooks, und zählen also nicht zum SuB Abbau, und eines war von der Bücherei)

Am besten hat mir „Vardo“ gefallen. Es war ein leichtes Buch, das mich in die Zeit zurück katapultiert hat und ich mich einfach gemütlich zu Lesen hinsetzen konnte.

„Breath of Life“ hat mir auch wirklich gut gefallen. Die Story war zwar nicht immer stimmig, aber dennoch hat es mir tolle Lesestunden bereitet.

Bei „Mein bester letzter Sommer“ war ich gespannt auf das Ende, doch es kam so wie ich es mir erhofft hatte. Das war auch das Buch aus der Bücherei, das muss ich diesen Donnerstag wieder abgeben. Es war einfach ein Buch voller Leben, obwohl es sich eigentlich um den Tod dreht.

„Kintsugi“ und „Witchmark“ waren leider nicht so meins, da ich mir mehr erhofft hatte. Sie waren etwas langweilig und ich war nicht zufrieden. Aber sowas ist auch mal dabei.

Alles in allem kann ich zufrieden sein mit meiner Woche. Da ich krank geschrieben bin aktuell, werde ich auch diese Woche mehr schaffen als normal, aber das bringt mich nur weiter bei meinem Vorhaben 🙂

Rezension | Insertion: Eine verhängnisvolle Nacht von Eliza Stark

Werbung / Rezensionsexemplar






Titel: Insertion: Eine verhängnisvolle Nacht
Autor: Eliza Stark
Reihe: Band 1
Buchart: Ebook
Genre: Erotik
Seiten: 64
Preis: 2,99 Euro
Erscheinungsdatum: 04.06.2019
Verlag: Zenturio Books


Kurzbeschreibung

Eigentlich wollte Ariana nur ihren ersten Urlaub in den Bergen Acherons genießen. Im Dienste der Schlachtflotte war sie fern der heimatlichen Natur unterwegs. Da keiner ihrer Freunde Zeit hatte, machte sie sich allein auf den Weg in den weitesgehend unerschlossenen Hochwald.Eine Entscheidung, die schon bald ihr gesamtes Leben verändern würde. Denn was Ariana dort erlebt, ist fern ihrer Vorstellungskraft. Eine uralte Macht hat in diesem letzten Refugium vor der Menschheit überlebt. Nun ist sie auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich fortzupflanzen.Mit „Insertion“ erschafft Eliza Stark eine Kurzgeschichte, die eine Brücke zwischen gängigem Science Fiction, Erotik und Hentai schlagen soll. Hiermit zeigt Eliza, dass sie auch fernab der „Fantasy-Welt“, die sie mit „Shari – Die Wüstenprinzessin“ erschaffen hat, aktiv sein kann.

Meine Meinung:

Ich persönlich hatte mit diesem Genre noch keine Berührungspunkte. Aber das ist ja nichts schlimmes, irgendwann ist immer das erste mal.

Ich muss sagen, ich fand die Kurzgeschichte nicht schlecht. Es war sehr schön, das es drum herum eine Geschichte gab und man mehr über die Protagonistin gelernt hat. Verschiedenste Gefühle kamen beim Lesen hoch und das hat sie so gut gemacht.

Der Schreibstil war ebenfalls angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es gut Bilder in den Kopf des Lesers zu projektieren.

Einzig was ich vielleicht zu bemängeln hätte wäre der Preis von fast 3 Euro für 50 Ebookseiten.

Wenn man das Geld aber für eine tolle Kurzgeschichte ausgeben möchte, kann ich das Buch definitiv empfehlen.

Bewertung:

4 Sterne

Mein Stapel ungelesener Bücher und wie ich damit umgehe

Der SuB, oder auch Stapel ungelesener Bücher, ist ein großes Thema in der Bücherszene. Jeder redet darüber, manche haben einen sehr hohen, manche einen winzigen. Es gibt Leute die nennen es nicht mehr SuB sondern sogar RuB (Regal ungelesener Bücher).

Ich persönlich gehöre zu der Fraktion mit sehr sehr vielen Büchern, die ich ungelesen zu Hause habe. Die Zahl wird so manchen schockieren, und ich werde des öfteren im Internet gefragt, ob ich denn eine Null zu viel dran gehängt hätte. Aber nein, ich bin eine leidenschaftliche Sammlerin des literarischen Werkes, weshalb mein SuB folgende Zahl beträgt:

1020 Bücher

noch mal ausgeschrieben: Eintausendundzwanzig Bücher!

Wie kam es dazu?

Ich bin jemand der sehr gerne gebrauchte Bücher kauft. Das heißt ich kaufe gerne bei Rebuy, Arvelle oder in Läden bei uns in der Stadt, bei denen es gebrauchte Bücher, oder auch Mängelexemplare zum günstigen Preis gibt.

Zum anderen nutze ich Bücherschränke unheimlich gerne. Sie sind eine tolle Alternative, wenn man kein Geld für Bücher ausgeben möchte. Ich stelle zwar immer mehr Bücher rein, als was ich rausnehme, dennoch habe ich schon den einen oder anderen Schatz darin entdeckt.

Wo soll das alles hin führen?

Ich persönlich mag einen hohen SuB, man hat immer eine tolle Auswahl und kann lesen worauf man Lust hat. Langfristig möchte ich meinen SuB jedoch abbauen. Das heißt, ich würde sehr gerne einen SuB von 300-500 haben

Deshalb habe ich mir überlegt, hier auf meinem Blog eine eigene SuB-Abbau-Challenge zu machen.

Das heißt:

Pro 5 gelesenen Büchern darf ich mir maximal 3 neue kaufen. So habe ich immer einen Verlust an SuB, kann mir aber trotzdem auch Bücher gönnen, die ich gerne haben will.

Dazu möchte ich gerne jeden Sonntag eine Übersicht schreiben, wie viel ich gelesen habe und wie viel ich gekauft habe. Ich hoffe natürlich sehr, das das ganze klappt und ich bereits am Ende des Jahres ein gutes Minus habe 🙂

Ich freue mich bereits sehr auf die Challenge, und beginne mit dem morgigen Tag damit. Ich werde euch also auf dem laufenden halten.

Rezension | Farvenland von Lea Funke

Werbung / Rezensionsexemplar






Titel: Farvenland – Die unvollständigen Bücher
Autor: Lea Funke
Reihe: Band 1
Buchart: Ebook
Genre: Jugendbuch
Seiten: 362
Preis: 7,99 Euro
Erscheinungsdatum: 04.02.2020
Verlag: Selfpublisher


Kurzbeschreibung:

Es ist 1996. Die 12-jährige Linn Fuchs zieht auf die Abenteuer-Insel Hüüd im Farvenland. Dort besucht sie die Schule Endrichs School und lernt, wie man lebendige Stifte züchtet, im Meer nach Perlen taucht oder am Strand meditiert.

Mit ihren neuen Freunden, Nick und Mio, erkundet sie die Mysterien der Insel: Schafe verschwinden auf unerklärliche Weise, der Kater ihrer Oma rückt Linn unangenehm auf die Pelle und der Detektiv P. E. Resinsky, Lehrer für das Fach Recht und Unrecht, scheint irgendetwas zu verbergen.

Die drei Freunde erfahren von einem verschollenen Jungen und einer Zeitreise. Sie ergründen die Geschichte ihres Volkes und stoßen auf eine Vergangenheit, die fortan ihr Leben bestimmt. Werden Linn, Nick und Mio all die fantastischen Rätsel lösen können? Und kommen Nick und Mio hinter Linns ganz persönliches Geheimnis? Hält ihre Freundschaft all dem Stand?

Meine Meinung:

Im Buch begleiten wir die 12jährige Linn, die zu ihrer Großmutter ins Farvenlad, auf die Insel Hüüd zieht.

Ihre Großmutter ist ihr größtenteils unbekannt, da sie diese erst ein mal gesehen hat, dennoch entscheidet sie sich dafür dort hin zu ziehen, da die Insel sehr geheimnisvoll und besonders ist.

Dort angekommen findet sie schnell Freunde. Nick und Mio sind zwei aufgeweckte Kerlchen. Allerdings denken alle auf Hüüd das Linn ein junge ist, und sie möchte das auch so.

Gemeinsam mit den beiden Jungs erlebt sie einige Abenteuer. Das geht bei den tollen Unterrichtsstunden los und endet bei mysteriösen Wesen, die gefährlich sein können.

Mich hat das ganze sehr verzaubert, ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Mir haben besonders die vielen mysteriösen und phantastischen Dinge gefallen, die auf der Insel passieren. Es gab viele Wesen, die man so nur aus Fabeln usw. kennt und jeden Tag ist etwas anderes, spannendes bei Linn passiert.

Gemeinsam mit dem tollen und einfach zu lesenden Schreibstil kann ich sagen, das ich das Buch als ein Highlight sehe.

Das Buch endet leider mit einem Cliffhanger, was ich nicht so mag, aber man möchte als Leser natürlich wissen wie es weiter geht.

Fazit:

Ein tolles Kinder-Jugendbuch das viel Spannung bereit hält und den Leser an Wunder glauben lässt

Bewertung:

5 Sterne

Rezension | Stranded – Im Bann des Sees von Kate Dylan

Werbung / Rezensionsexemplar






Titel: Stranded – Im Bann des Sees
Autor: Kate Dylan
Reihe: Band 1
Buchart: Hardcover
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Seiten: 384
Preis: 18,99 Euro
Erscheinungsdatum: 25.09.2019
Verlag: Fischer FJB


Kurzbeschreibung:

Regel Nummer 1: Bleibe nie nach Sonnenuntergang an Land zurück.

Mellie kennt diese Regel gut, denn sie ist eine Wandlerin. An Land kann sie menschliche Gestalt annehmen, doch wenn sie es vor der Dunkelheit nicht in den schützenden See ihres Volks schafft, bedeutet das ihren sicheren Tod.
Doch dann passiert das, was nicht passieren darf: Mellie strandet. Um an Land zu überleben, muss sie sich ausgerechnet ihrem größten Feind anvertrauen: Caleb ist ein Mensch und darf auf keinen Fall erfahren, wer – oder was – Mellie wirklich ist …

Meine Meinung

Die Protagonistin Mellie hat mir gut gefallen. Sie ist eine Meerjungfrau (den Ausdruck mag sie aber gar nicht), die ganz besondere, goldene Schuppen hat.

Ihre Mutter hat sie vor Jahren einfach zurück gelassen, weshalb sie nicht gut auf diese zu Sprechen ist. Ihre Art war manchmal etwas zu naiv, was aber zu ihr gepasst hat und für die Geschichte interessant war.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht und auch wenn das Buch nicht immer ganz stimmig war, hat mir die Geschichte gefallen.

Die Protagonisten mochte ich. Vor allem Caleb mochte ich sehr gerne.

Er war in meinen Augen die Figur im Buch, die am besten ausgearbeitet war.

Er hat eine interessante, wenn auch traurige Hintergrundgeschichte.

Am Ende des zweiten Drittels kommt noch mal eine Wendung in das Buch, die mich sehr überrascht hat, aber im positiven Sinne.

Hier hat die Autorin ihr können gezeigt und mich begeistert.

Das Ende war für mich etwas zu vorhersehbar, dennoch habe ich Lust auf den zweiten Band der Reihe.

Bewertung:

4 Sterne

Rezension | Der Zopf von Laetitia Colombani

Werbung






Titel: Der Zopf
Autor: Laetitia Colombani
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Roman
Seiten: 285
Preis: 12,00 Euro
Erscheinungsdatum: 23.10.2019
Verlag: Fischer


Kurzbeschreibung:

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

Meine Meinung:

Da mir das Buch „Das Haus der Frauen“ so gut gefallen hat, habe ich dieses Buch vom Verlag zum Lesen bekommen.

Hier geht es um insgesamt 3 Handlungsstränge.

Die Frauen um die es geht, könnten unterschiedlicher nicht sein. Von Arm bis Reich ist alles dabei und trotzdem haben alle von ihnen ein schweres Schicksal.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist das sich zum Ende hin das ganze verwoben hat. Die 3 Frauen haben ganz entfernt etwas miteinander zu tun.

Der Schreibstil konnte mich absolut überzeugen. Ich liebe es wie die Autorin schreibt. Es geht einen ans Herz, man fühlt sich als wäre man live dabei und ist somit nah am Geschehen.

Ich kann hier gar nicht sagen, welche der Frauen mir am liebsten war, da alle Handlungsstränge interessant waren. Klar, man denkt eigentlich die ärmste von den dreien hat es am schlimmsten, doch das möchte ich hier nicht mal sagen.

Fazit:

Ein Buch das mich wieder total abgeholt hat und überzeugen konnte. Die Autorin schafft es immer wieder mit mitzureisen.

Bewertung:

4 Sterne

Rezension | Mannigfaltig von Sabine Reifenstahl

Werbung / Rezensionsexemplar






Titel: Mannigfaltig
Autor: Sabine Reifenstahl
Reihe: Einzelband
Buchart: Ebooks
Genre: Antologie
Seiten: 176
Preis: 2,99 Euro
Erscheinungsdatum: 24.05.2020
Verlag: Selfpublisher


Kurzbeschreibung:

Liebe ist bunt und steckt voller Überraschungen.
Während Andrej über ein himmlisches Geschenk stolpert, wird Darko von einem Drachen gerettet. Ein Student zappelt verzweifelt im aus Verlangen und Erpressung geknüpften Netz, das Leben gerät nach einem Unfall aus den Fugen, ein Ampelstopp stellt es auf den Kopf …
So unterschiedlich die Geschichten sein mögen, die tiefen Gefühle verbinden.

In dieser Sammlung von Kurzgeschichten mit schwulen Protagonisten zeigen sich zahlreichen Facetten der Liebe.

Meine Meinung:

Ich mag Anthologien sehr gerne. Man findet immer wieder schöne Kurzgeschichten darin, die einen mitnehmen und berühren.

In diesem Buch gibt es insgesamt acht Kurzgeschichten, die sich alle um homosexuelle Menschen drehen.

Mir hat das ganze gut gefallen, die Autorin schreibt so, das man als Leser auch in diesen kurzen Geschichten einen Draht zu den Protagonisten findet.

Auch mochte ich es, das hier viel Gefühl dabei ist.

Es gab 2-3 Geschichten die mir nicht so gut gefallen haben, wie die anderen. Aber das ist Ansichtssache. Ich mochte zum Beispiel die Geschichten mit einem Fantasy-Anteil nicht so sehr. Daher waren mir die „wirklichen“ Geschichten viel lieber.

Alles in allem kann ich aber sagen, es war ein tolles Buch mit schönen Geschichten. Die Autorin werde ich auf dem Schirm behalten.

Bewertung

4 Sterne

Kurzrezension | Ein Sommer voller Himbeereis von Persephone Haasis






Titel: Ein Sommer voller Himbeereis
Autor: Persephone Haasis
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Liebesroman
Seiten: 464
Preis: 10,00 Euro
Erscheinungsdatum: 13.05.2019
Verlag: Penguin


Meine Meinung:

Ich bin nicht der typische Liebesromanleser. Aber ab und an lese ich dennoch gerne mal etwas in diese Richtung.

Das Buch war für mich sehr kitschig geschrieben und natürlich ist es dem Leser hier klar, das am Ende alles Friede-Freude-Eierkuchen sein wird.

Dennoch konnte es mich nicht begeistern oder fesseln.

Die Protagonisten erschienen mir eher blass und das Buch ist sehr vorhersehbar. Der Schreibstil hat mir jedoch gut gefallen. Er war einfach, deshalb ist das Buch gut etwas für nebenbei.

Für mich hätte die Geschichte auch in der Hälfte der Seiten abgeschlossen sein können.

Schade, vielleicht liegt es wirklich nur daran das es nicht mein Genre ist, aber für mich war es nichts.

Rezension | Wie gut soll ich denn noch werden? von Isabell Prophet

Werbung / Rezensionsexemplar






Titel: Wie gut soll ich denn noch werden?
Autor: Isabell Prophet
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Sachbuch
Seiten: 272
Preis: 14,00 Euro
Erscheinungsdatum: 18.06.2019
Verlag: Goldmann


Klappentext:

Fitness, Fremdsprachen, Karriere, Liebe und Dating. Die Möglichkeiten, sein Ich zu perfektionieren sind heute unglaublich groß, und das Beste: Alles ist ganz leicht zu erreichen, nur einen Klick entfernt! Jeder kann es spielend leicht schaffen, im Feierabend Norwegisch zu lernen, seinen Traumpartner zu parshippen, 15-Minuten-Transzendenz in der Meditationsapp zu finden und mit YouTube-Tutorials gelenkig wie ein Yogi zu werden. Selbstoptimierung ist so einfach wie nie zuvor, wir sind süchtig danach. Längst ist eine Branche daraus geworden und sie bietet das perfekte Ich zum Kauf an. Der Druck von allen Seiten steigt, wir selbst jedoch fordern am meisten von uns. Dabei ist das Besserwerden eine Illusion, denn der durchoptimierte Mensch ist nicht glücklicher als vorher. Wie groß der Wahn der Ich-Konsumenten geworden ist, zeigt uns Isabell Prophet mit Klarsicht und der nötigen Schärfe. Wir sind der Selbstoptimierung verfallen – und es gefällt uns auch noch. Doch wer sein Glück sucht, sollte einen Gang zurückschalten und sich abgrenzen.

Meine Meinung:

Ein Buch das sich gegen die ständige Selbstoptimierung ausspricht? Muss ich haben!

Wir Menschen sind dazu gemacht, immer mehr zu wollen, immer schöner, schlanker, fitter sein zu wollen, als die anderen.

Doch ist das wirklich auch mit Glück verbunden?

Ist Selbstoptimierung so wichtig? Oder macht sie uns eher Krank?

Und wie kann man da eigentlich aussteigen?

Genau das kann man in diesem Buch lesen. Und ich fand es grandios.

Sowohl die Einteilungen im Buch waren gelungen, als auch die verständliche Sprache und die Ideen zum Nachdenken.

Ich persönlich denke viel zu oft daran, was man noch optimieren kann. Was ich falsch gemacht habe und was jemand anderes besser macht als ich.

Dabei ist das eigentlich gar nicht so wichtig. Die Autorin konnte mir vor Augen führen, wie wichtig es im Gegenzug ist an sich selbst zu glauben und nicht immer nur irgendwelchen Trends hinterher zu jagen, und nicht jeden Mist zu kaufen, den mir das Internet vorschlägt.

Es hat mir die Augen geöffnet und nun weiß ich besser mit meinen Daten umzugehen und nicht alles so wichtig zu nehmen.

Bewertung:

4 Sterne