Rezension | Stranded – Im Bann des Sees von Kate Dylan

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Titel: Stranded – Im Bann des Sees
Autor: Kate Dylan
Reihe: Band 1
Buchart: Hardcover
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Seiten: 384
Preis: 18,99 Euro
Erscheinungsdatum: 25.09.2019
Verlag: Fischer FJB


Kurzbeschreibung:

Regel Nummer 1: Bleibe nie nach Sonnenuntergang an Land zurück.

Mellie kennt diese Regel gut, denn sie ist eine Wandlerin. An Land kann sie menschliche Gestalt annehmen, doch wenn sie es vor der Dunkelheit nicht in den schützenden See ihres Volks schafft, bedeutet das ihren sicheren Tod.
Doch dann passiert das, was nicht passieren darf: Mellie strandet. Um an Land zu überleben, muss sie sich ausgerechnet ihrem größten Feind anvertrauen: Caleb ist ein Mensch und darf auf keinen Fall erfahren, wer – oder was – Mellie wirklich ist …

Meine Meinung

Die Protagonistin Mellie hat mir gut gefallen. Sie ist eine Meerjungfrau (den Ausdruck mag sie aber gar nicht), die ganz besondere, goldene Schuppen hat.

Ihre Mutter hat sie vor Jahren einfach zurück gelassen, weshalb sie nicht gut auf diese zu Sprechen ist. Ihre Art war manchmal etwas zu naiv, was aber zu ihr gepasst hat und für die Geschichte interessant war.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht und auch wenn das Buch nicht immer ganz stimmig war, hat mir die Geschichte gefallen.

Die Protagonisten mochte ich. Vor allem Caleb mochte ich sehr gerne.

Er war in meinen Augen die Figur im Buch, die am besten ausgearbeitet war.

Er hat eine interessante, wenn auch traurige Hintergrundgeschichte.

Am Ende des zweiten Drittels kommt noch mal eine Wendung in das Buch, die mich sehr überrascht hat, aber im positiven Sinne.

Hier hat die Autorin ihr können gezeigt und mich begeistert.

Das Ende war für mich etwas zu vorhersehbar, dennoch habe ich Lust auf den zweiten Band der Reihe.

Bewertung:

4 Sterne

Rezension | Der Zopf von Laetitia Colombani

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Titel: Der Zopf
Autor: Laetitia Colombani
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Roman
Seiten: 285
Preis: 12,00 Euro
Erscheinungsdatum: 23.10.2019
Verlag: Fischer


Kurzbeschreibung:

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

Meine Meinung:

Da mir das Buch „Das Haus der Frauen“ so gut gefallen hat, habe ich dieses Buch vom Verlag zum Lesen bekommen.

Hier geht es um insgesamt 3 Handlungsstränge.

Die Frauen um die es geht, könnten unterschiedlicher nicht sein. Von Arm bis Reich ist alles dabei und trotzdem haben alle von ihnen ein schweres Schicksal.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist das sich zum Ende hin das ganze verwoben hat. Die 3 Frauen haben ganz entfernt etwas miteinander zu tun.

Der Schreibstil konnte mich absolut überzeugen. Ich liebe es wie die Autorin schreibt. Es geht einen ans Herz, man fühlt sich als wäre man live dabei und ist somit nah am Geschehen.

Ich kann hier gar nicht sagen, welche der Frauen mir am liebsten war, da alle Handlungsstränge interessant waren. Klar, man denkt eigentlich die ärmste von den dreien hat es am schlimmsten, doch das möchte ich hier nicht mal sagen.

Fazit:

Ein Buch das mich wieder total abgeholt hat und überzeugen konnte. Die Autorin schafft es immer wieder mit mitzureisen.

Bewertung:

4 Sterne

Rezension | Mannigfaltig von Sabine Reifenstahl

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Titel: Mannigfaltig
Autor: Sabine Reifenstahl
Reihe: Einzelband
Buchart: Ebooks
Genre: Antologie
Seiten: 176
Preis: 2,99 Euro
Erscheinungsdatum: 24.05.2020
Verlag: Selfpublisher


Kurzbeschreibung:

Liebe ist bunt und steckt voller Überraschungen.
Während Andrej über ein himmlisches Geschenk stolpert, wird Darko von einem Drachen gerettet. Ein Student zappelt verzweifelt im aus Verlangen und Erpressung geknüpften Netz, das Leben gerät nach einem Unfall aus den Fugen, ein Ampelstopp stellt es auf den Kopf …
So unterschiedlich die Geschichten sein mögen, die tiefen Gefühle verbinden.

In dieser Sammlung von Kurzgeschichten mit schwulen Protagonisten zeigen sich zahlreichen Facetten der Liebe.

Meine Meinung:

Ich mag Anthologien sehr gerne. Man findet immer wieder schöne Kurzgeschichten darin, die einen mitnehmen und berühren.

In diesem Buch gibt es insgesamt acht Kurzgeschichten, die sich alle um homosexuelle Menschen drehen.

Mir hat das ganze gut gefallen, die Autorin schreibt so, das man als Leser auch in diesen kurzen Geschichten einen Draht zu den Protagonisten findet.

Auch mochte ich es, das hier viel Gefühl dabei ist.

Es gab 2-3 Geschichten die mir nicht so gut gefallen haben, wie die anderen. Aber das ist Ansichtssache. Ich mochte zum Beispiel die Geschichten mit einem Fantasy-Anteil nicht so sehr. Daher waren mir die „wirklichen“ Geschichten viel lieber.

Alles in allem kann ich aber sagen, es war ein tolles Buch mit schönen Geschichten. Die Autorin werde ich auf dem Schirm behalten.

Bewertung

4 Sterne

Kurzrezension | Ein Sommer voller Himbeereis von Persephone Haasis






Titel: Ein Sommer voller Himbeereis
Autor: Persephone Haasis
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Liebesroman
Seiten: 464
Preis: 10,00 Euro
Erscheinungsdatum: 13.05.2019
Verlag: Penguin


Meine Meinung:

Ich bin nicht der typische Liebesromanleser. Aber ab und an lese ich dennoch gerne mal etwas in diese Richtung.

Das Buch war für mich sehr kitschig geschrieben und natürlich ist es dem Leser hier klar, das am Ende alles Friede-Freude-Eierkuchen sein wird.

Dennoch konnte es mich nicht begeistern oder fesseln.

Die Protagonisten erschienen mir eher blass und das Buch ist sehr vorhersehbar. Der Schreibstil hat mir jedoch gut gefallen. Er war einfach, deshalb ist das Buch gut etwas für nebenbei.

Für mich hätte die Geschichte auch in der Hälfte der Seiten abgeschlossen sein können.

Schade, vielleicht liegt es wirklich nur daran das es nicht mein Genre ist, aber für mich war es nichts.

Rezension | Wie gut soll ich denn noch werden? von Isabell Prophet

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Titel: Wie gut soll ich denn noch werden?
Autor: Isabell Prophet
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Sachbuch
Seiten: 272
Preis: 14,00 Euro
Erscheinungsdatum: 18.06.2019
Verlag: Goldmann


Klappentext:

Fitness, Fremdsprachen, Karriere, Liebe und Dating. Die Möglichkeiten, sein Ich zu perfektionieren sind heute unglaublich groß, und das Beste: Alles ist ganz leicht zu erreichen, nur einen Klick entfernt! Jeder kann es spielend leicht schaffen, im Feierabend Norwegisch zu lernen, seinen Traumpartner zu parshippen, 15-Minuten-Transzendenz in der Meditationsapp zu finden und mit YouTube-Tutorials gelenkig wie ein Yogi zu werden. Selbstoptimierung ist so einfach wie nie zuvor, wir sind süchtig danach. Längst ist eine Branche daraus geworden und sie bietet das perfekte Ich zum Kauf an. Der Druck von allen Seiten steigt, wir selbst jedoch fordern am meisten von uns. Dabei ist das Besserwerden eine Illusion, denn der durchoptimierte Mensch ist nicht glücklicher als vorher. Wie groß der Wahn der Ich-Konsumenten geworden ist, zeigt uns Isabell Prophet mit Klarsicht und der nötigen Schärfe. Wir sind der Selbstoptimierung verfallen – und es gefällt uns auch noch. Doch wer sein Glück sucht, sollte einen Gang zurückschalten und sich abgrenzen.

Meine Meinung:

Ein Buch das sich gegen die ständige Selbstoptimierung ausspricht? Muss ich haben!

Wir Menschen sind dazu gemacht, immer mehr zu wollen, immer schöner, schlanker, fitter sein zu wollen, als die anderen.

Doch ist das wirklich auch mit Glück verbunden?

Ist Selbstoptimierung so wichtig? Oder macht sie uns eher Krank?

Und wie kann man da eigentlich aussteigen?

Genau das kann man in diesem Buch lesen. Und ich fand es grandios.

Sowohl die Einteilungen im Buch waren gelungen, als auch die verständliche Sprache und die Ideen zum Nachdenken.

Ich persönlich denke viel zu oft daran, was man noch optimieren kann. Was ich falsch gemacht habe und was jemand anderes besser macht als ich.

Dabei ist das eigentlich gar nicht so wichtig. Die Autorin konnte mir vor Augen führen, wie wichtig es im Gegenzug ist an sich selbst zu glauben und nicht immer nur irgendwelchen Trends hinterher zu jagen, und nicht jeden Mist zu kaufen, den mir das Internet vorschlägt.

Es hat mir die Augen geöffnet und nun weiß ich besser mit meinen Daten umzugehen und nicht alles so wichtig zu nehmen.

Bewertung:

4 Sterne

Rezension | Morbus von Mark Roderick

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Titel: Morbus
Autor: Mark Roderick
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Thriller
Seiten: 448
Preis: 9,99 Euro
Erscheinungsdatum: 29.04.2020
Verlag: Fischer


Klappentext:

Er ist böse. Er tötet. Er sucht Erlösung.
Der erste Standalone von Bestseller-Autor Mark Roderick – knallharte Spannung vor idyllischer Kulisse.

Die Dinge liefen immer mehr aus dem Ruder. Eine spurlos verschwundene Schülerin. Ein fünfzig Jahre altes Skelett im Keller. Und jetzt der Mord an ihrer besten Freundin Sabine. Es gab keinen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen … Nur ihren Umzug auf den alten Gutshof. Als würden erst durch sie die toten Seelen in diesem Haus hervorgelockt.

Das alte, idyllisch gelegene Gutshaus in den Weinbergen strahlt Behaglichkeit aus, im Dorf geht es noch familiär zu. Für die Journalistin Mara Flemming genau der richtige Ort, um ihrem alten Leben in der
Großstadt zu entfliehen. Doch warum sprechen die Einwohner immer vom “Unglückshaus“? Und was geschah mit den beiden Mädchen, die dort vor einigen Jahren spurlos verschwanden?
Zunehmend beschleicht Mara das Gefühl, dass da noch jemand im Haus ist. Dass jemand sie beobachtet. Auf sie wartet.

Meine Meinung:

Ich liebe Thriller und ich muss sagen ich habe schon länger keinen gelesen gehabt, das wird sich jetzt auch wieder ändern, da ich durch dieses Buch wieder total in Thrillerlaune gekommen bin.

Mara zieht in ein neues Haus. Nach der Scheidung von ihrem Mann durfte sie die gemeinsame Tochter behalten. Nun hat sie eine günstige Villa bekommen, an der jedoch ein gruseliges Geheimnis klebt.

Bereits als Mara einzieht hört sie die ersten Gerüchte. Das Unglückshaus wird ihr neues Haus genannt. Warum? Das versucht sie zu ergründen.

Mara selbst mochte ich sehr gerne, sie ist bodenständig und hat Grips. Sie möchte ein Buch schreiben und im neuen Domizil scheint die perfekte Atmosphäre zu herrschen.

Sie merkt jedoch sehr bald, das in dem Haus wirklich etwas nicht zu stimmen scheint. Immer wieder hört sie Schritte und weiß nicht woher sie kommen.

Hinzu kommen auch noch alltägliche Probleme und eine kleine Liebesgeschichte.

Ich fand den Schreibstil wundervoll. Es war spannend und kam mir realistisch vor. Manches ging mir zwar etwas zu schnell, dennoch konnte mich nichts davon abhalten, dieses Buch weiter zu lesen.

Eine wunderbar düstere Atmosphäre im Haus und die unheimliche Erkenntnis das dort etwas nicht stimmt bringen den Leser zum staunen und gruseln.

Fazit:

Einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe. Absolute Leseempfehlung

Bewertung:

5 Sterne