Kurzrezension | Rise & Doom 1 von Ina Taus

Kurzbeschreibung:

Red Desert ist ein karges Land, in dem die Menschen ein einfaches Dasein fristen, während der König im Luxus lebt. Selbst seine Tochter Rise wächst mit strengen Regeln auf und durfte in ihrem Leben noch nie das Schloss verlassen. An ihrem siebzehnten Geburtstag erfährt Rise dann, dass sie mit dem Prinzen der Vampire verheiratet werden soll, um den wackeligen Frieden mit ihnen zu sichern. Aber Rise hat lange genug Gehorsam geleistet. Sie beschließt, endlich ihren eigenen Weg zu suchen – und begegnet dabei einem mysteriösen Gesandten aus dem Reich der Vampire…

Meine Meinung:

Typisch Vampirbuch, ist dieser Fantasyroman nicht, das habe ich aber auch nicht erwartet. Wir steigen hier in deine fantastische Welt ein, die ganz anders ist, als die die ich bereits kenne. Und das gefällt mir.

Rise ist die Prinzessin von Red Dessert, sie lebt ihr Leben lang nur in den Mauern des Schlosses und hat vor kurzem eine Hiobsbotschaft bekommen. Sie soll nämlich den Prinzen der Vampire heiraten, damit das Königreich vor ihnen geschützt ist.

Ich fand Rise teilweise sehr naiv, sie kommt einen vor wie ein kleines, bockiges Kind. Aber durch ihren goldenen Käfig, hat sie auch nie etwas anderes gelernt bzw. erleben dürfen. Doch das wird sie schon noch lernen.

Die Welt an sich ist gut aufgebaut. Wir haben verschiedene Wesen, die verschiedene Länder einnehmen. Menschen, Vampire, Werwölfe, Hexen und sogar Dämonen.

Im Buch selbst treffen wir meist Menschen und Vampire an, ich könnte mir aber denken, das in den nächsten beiden Büchern, auch noch die anderen Wesen zum Vorschein kommen, darauf freue ich mich schon.

Auch die Charaktere mochte ich ganz gerne, auch wenn mir die Prinzessin ab und zu ein Augenrollen beschert hat. Spaß gemacht das Buch zu lesen, hat es auf jeden Fall.

Fazit:

Ich liebe die Geschichte und freue mich schon weiter zu lesen.

Autorin:

Ina Taus wurde 1986 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Niederösterreich. Wenn sie nicht gerade als Sachbearbeiterin mit Zahlen jongliert, lässt sie die Buchstaben tanzen und bringt die vielen Ideen, die ihr im Kopf herumschwirren, zu Papier. Bereits als Kind steckte sie ihre Nase am liebsten in Bücher und war eine große Geschichtenerzählerin. Mit »Bandstorys« veröffentlichte sie ihren Debütroman bei Impress.

Rezension | Der Anhalter von Gerwin van der Werf

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Titel: Der Anhalter
Autor: Gerwin van der Werf
Reihe: Einzelband
Buchart: Hardcover
Genre: Roman
Seiten: 288
Preis: 20,00 Euro
Erscheinungsdatum:04. März 2020
Verlag: Fischer


Kurzbeschreibung:

Für Tiddo, Isa und ihren Sohn Jonathan soll es die Reise ihres Lebens werden, mit dem Wohnmobil durch Island. Schon immer hat es sie auf die mystische Insel gezogen. Nun endlich wird es was, muss es was werden – Tiddo erhofft sich von der Reise nicht weniger als die Rettung seiner Ehe. Doch dann nehmen die drei auf ihrem Roadtrip einen merkwürdigen Anhalter mit, der immer neue Gründe findet, um weiter mitzureisen. Der Fremde durchbricht die Zurückhaltung Jonathans, fasziniert Isa und fordert Tiddo heraus. Als das fragile Gleichgewicht der Familie endgültig zu kippen droht, sieht Tiddo in einer halsbrecherischen Fahrt zum Kratersee Öskjuvatn den einzigen Ausweg.
Wie weit geht ein Mensch, der Gefahr läuft, alles zu verlieren?

Meine Meinung:

Bei diesem Buch war ich mir sehr sicher, das sie tiefgründiger ist als sie zuerst erscheint, und ich hatte damit recht.

Tiddo und seine Familie machen eine Wohnmobilreise durch Island. Für ihn ist es die Chance seine Ehe noch zu retten und auch seinem Sohn wieder näher zu kommen.

Man begleitet die Protagonisten und Anfangs scheint alles auch gut zu laufen. Doch sobald ein mysteriöser Anhalter von ihnen aufgenommen wird, geht alles den Bach runter.

Die Stimmung kippt ziemlich schnell, man merkt den Protagonisten an, das sie schon nach kurzer Zeit unzufrieden sind und ihre Beziehung sogar Toxisch wird.

Meiner Meinung nach hat er Autor es super geschafft, die Gefühle rüber zu bringen, sodass auch ich mich irgendwann sehr unwohl gefühlt habe.

Gleichzeitig zeigt er uns aber auch das wunderschöne Island. Erklärt Dinge und lässt Bilder im Kopf entstehen.

Das Ende des Buches, hat mich nach dem raschen Fall von Tiddo nicht mehr überrascht, aber es war einfach unfassbar passend für die Geschichte. In meinen Augen wurde hier vom Autor alles richtig gemacht.

Fazit:

Ein Roman der den Leser sprachlos und atemlos zurück lässt. Toller Schreibstil und gut durchdacht.

Autor:

Gerwin van der Werf (1969) ist ein Autor, der an einer internationalen Schule Musik unterrichtet, ein Niederländer, der über Island schreibt, ein Kolumnist, der in einer Band spielt. Zwei seiner vier Romane schafften es auf die Longlist des wichtigsten niederländischen Literaturpreises Libris Literatuurprijs. Mit »Der Anhalter« erscheint erstmals ein Buch von ihm auf Deutsch.

Rezension | Hör mir zu, auch wenn ich schweige von Abbie Greaves

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Titel: Hör mir zu, auch wenn ich schweige
Autor: Abbie Greaves
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Roman
Seiten: 336
Preis: 16,00 Euro
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2020
Verlag: Fischer


Kurzbeschreibung:

Frank hat seit sechs Monaten nicht mehr mit seiner Frau Maggie gesprochen. Sie haben unter demselben Dach im selben Bett geschlafen und zusammen gegessen – schweigend. Maggie kennt den Grund für sein Verstummen nicht. Erst als sich an einem Abend alles auf Leben und Tod zuspitzt, beginnt Frank die Geheimnisse zu enthüllen, die ihn zum Schweigen brachten.

Meine Meinung:

Wir starten bei diesem Buch in der Gegenwart. Maggie und Frank haben seit 6 Monaten nicht mehr gesprochen. Maggie belastet es unglaublich und es passiert etwas, das Frank endlich aufwachen lässt und sehen lässt, wie sehr er seine Maggie noch liebt.

Das Buch ist sehr emotional, es packt einen und reißt einem das Herz auseinander. Zu sehen wie sehr Frank seine Frau liebt und sich um sie sorgt, lässt so schnell keinen kalt.
Nach einem Unfall finden wir uns mehr und mehr in der Vergangenheit wieder. Frank erinnert sich wie er und seine Frau sich kennen gelernt haben und erzählt so die Lebensgeschichte der beiden.

Beide mussten sehr viel mitmachen und ich konnte sehr gut nachfühlen wie es ihnen ging. Das Buch wird sehr detailliert geschrieben, weshalb man sich wie in einer TV-Serie fühlt. Man sieht das das Leben nicht immer leicht ist und es nicht alles Friede-freude-Eierkuchen ist. Aber man kann als gemeinsames Paar viel erreichen.

Es ist schwer das Buch in nur eine kleine Rezension zu packen, aber ich kann sagen, es ist absolut Lesenswert.

Fazit:
Selten habe ich so ein emotionales Buch gelesen, es war voller Gefühle.

Rezension | Dry von Neal und Jarrod Shusterman

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Titel: Dry
Autor: Neal und Jarrod Shusterman
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Dystopie
Seiten: 448
Preis: 15,00 Euro
Erscheinungsdatum: 22. Juni 2019
Verlag: Sauerländer


Kurzbeschreibung

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

Meine Meinung:

Nachdem ich Scythe von Neal Shusterman gelesen habe, und es zu einem Jahreshighlight für mich wurde, musste ich natürlich das neue Buch lesen, das er zusammen mit seinem Sohn geschrieben hat.

Eine Welt ohne Wasser, wie schrecklich muss das sein? All das erfahren wir in diesem Buch.

Das Buch beginnt direkt mit dem Geschehen. Es kommt kein Wasser mehr aus dem Hahn, als die Familie ihren Hund etwas geben will. Wir verfolgen hier die Sicht von Alyssa, die 16 Jahre alt ist. Sie lernt direkt wie schlimm es ist kein Wasser mehr zu haben. Als sie und ihre Familie zum Supermarkt kommen gibt es schon einen Kampf ums Wasser. Doch Alyssa ist nicht auf den Kopf gefallen, sie denkt weiter als die meisten anderen, scheitert dann aber an der Nächstenliebe.

Die Welt versinkt im Chaos, alle horten was nur geht (kommt mir gerade sehr bekannt vor zum Thema Klopapier und Nudeln) und die Welt wird ein schrecklicher Ort. Erzählt wird die Geschichte übrigens nicht nur von Alyssas Sicht, sondern auch von anderen Jugendlichen, die in dieser Welt klar kommen müssen.

Der Schreibstil lässt alles sehr bildhaft erscheinen und man fühlt sich sehr nah am geschehen. Mir ging es jedenfalls so, das ich beim lesen einen erhöhten Wasserkonsum hatte, da ich ständig das Gefühl hatte mir klebt der Mund zusammen.

Als die Jugendlichen dann auch noch ohne Erwachsene klar kommen müssen, da die Eltern verschollen sind, wird einem das Ausmaß erst richtig vor Augen geführt.

Für mich was das Buch gleichzeitig Spannend und Schrecklich, ich hoffe so was wird niemals passieren. Aber auch hier muss ich sagen, es ist ein Highlight und eine absolute Leseempfehlung.

Autor

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

Rezension | Bund der Schattenläufer – Fuchsfeuer von Zack Loran Clark und Nick Eliopulos

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Titel: Bund der Schattenläufer – Fuchsfeuer
Autor: Zack Loran Clark und Nick Eliopulos
Reihe: Band 1
Buchart: Hardcover
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Seiten: 336
Preis: 15,952 Euro
Erscheinungsdatum: 20. September 2019
Verlag: dtv


Kurzbeschreibung:

Kaum jemand tritt freiwillig der Gilde der Abenteurer bei … denn ihre Helden sterben jung.

Freestone, am Tag der Gildenzeremonie: Die Freunde Zed und Brock fiebern dem Moment entgegen, der ihre Zukunft bestimmen wird! Zed möchte unbedingt von den Magiern als Lehrling einberufen werden und Brock von den Händlern, genau wie seine Eltern. Doch ihr Traum zerplatzt, als sie durch den berüchtigten Lehrlingsraub ausgerechnet bei den Schattenläufern landen. Deren Mitglieder müssen die Stadt gegen alle Bedrohungen verteidigen – und nicht selten setzen sie dabei ihr Leben aufs Spiel. Tatsächlich bringt schon die erste Nacht die beiden Freunde in allergrößte Gefahr.

Meine Meinung:

Bereits das Cover hat mich schon dazu eingeladen, diese Geschichte zu lesen. Ich mag die Farben und Zeichnungen der Protagonisten sehr und konnte sie mir damit noch besser vorstellen.

Wie man es bereits erwartet, handelt es sich hier um einen Kinder-Fantasy-Roman. Die Aufmachung ist wunderschön, auch im Innenteil und der Aufbau der Welt gefällt mir.

Erzählt wird das ganze von 2 Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir haben zum einen Zed, einen Halbelf, der wegen seinen Ohren des öfteren aufgezogen wird und dann noch Brock, seinen besten Freund und Sohn eines Händlers.

Es gibt noch einige andere Charaktere und ich fand es kam keiner von ihnen zu kurz. Das hat mir gut gefallen und war stimmig.

Spannung und Überraschungen gab es im Buch auch genug, sodass mir als Leser nie langweilig wurde. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch wohl in einem Stück durch gelesen.

Auch der Aufbau der Welt war toll, man bekommt auch ohne Karte einen tollen Einblick in das Leben auf dieser Welt und gerade das Aspekt, das es viele verschiedene Gilden und Wege gibt, die man dort gehen kann, konnte mich überzeugen.

Obwohl es sehr Spannend ist und immer Action herrscht, hatte ich aber nicht das Gefühl das der Humor flöten gegangen ist, hier hat man immer mal wieder eine Lustige Szene dabei, die das ganze auflockert. Auch der magische Apsekt war gut eingebaut.

Fazit:

Ich bin begeistert von der Geschichte, die dazu noch das Debüt der beiden Autoren ist. Einfach grandios.

Autoren:

Nick Eliopulos und Zack Loran Clark leben beide in New York. Sie sind beste Freunde und treffen sich einmal in der Woche, um gemeinsam Dungeons & Dragons zu spielen. Zack hofft aus ganzem Herzen, dass es Magie wirklich gibt. Nick hofft, dass das bei Monstern nicht der Fall ist. ›Bund der Schattenläufer‹ ist ihr erster Roman.

Rezension | Nunchi von Euny Hong

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Titel: Nunchi – Das koreanische Geheimrezept
Autor: Euny Hong
Reihe: Einzelband
Buchart: Hardcover
Genre: Sachbuch
Seiten: 240
Preis: 18,00 Euro
Erscheinungsdatum: 29. Januar 2020
Verlag: Knaur Balance


Kurzbeschreibung:

Nunchi ist die Superpower des koreanischen Lebens und gilt als unabdingbar für das Überleben, das Glück und den Erfolg. Wörtlich übersetzt bedeutet Nunchi [nun tschi] das Augenmaß. Es ist die Kunst, sofort zu erfassen, was andere Menschen denken und fühlen, und dadurch die Beziehungen zu verbessern. Man kann es auch die emotionale Intelligenz im koreanischen Stil nennen.

Meine Meinung:

Nunchi ist die koreanische Fähigkeit schnell und aufmerksam seine Mitmenschen zu scannen und Situationen zu erfassen.

Was ist das Geheimnis dahinter und können wir das lernen?

Das Erfahren wir alles in diesem toll aufgemachten Sachbuch.

Oft wird Nunchi mit Empathie verglichen, doch anhand von Beispielen und einem einfachen Vergleich wird schnell klar, das Nunchi viel mehr ist.

Aufmerksam sein, das große Ganze sehen und zwischen den Zeilen lesen können ist schon mal der richtige Weg.

Das beste ist: Jeder kann Nunchi erlernen.

Am Ende jedes Kapitels gibt es auch immer ein kleines Quiz um zu überprüfen wie der lese mit Situationen umgeht und wie gut sein Nunchi bereits ist. Ich fand das sehr hilfreich und es hat Spaß gemacht zu sehen, wie gut man diese Fähigkeit bereits beherrscht.

Fazit:

Ich konnte mit diesem Buch einiges Lernen und bin froh es gelesen zu haben.

Autor:

Euny Hong wuchs in den USA und Korea auf. Die Sachbuchautorin und Journalistin ist eine von den internationalen Medien gefragte Expertin, Kommentatorin und Korrespondentin zur koreanischen Kultur. Sie schreibt für namhafte Zeitungen wie die New York Times, die Washington Post, das Wall Street Journal, den Boston Globe und die Financial Times. Die selbsternannte „Nunchi Ninja“, siedelte im Alter von zwölf Jahren mit ihrer Familie von Chicago nach Südkorea um, ohne Koreanisch zu sprechen. Innerhalb eines Jahres stand sie dank ihres Nunchi an der Spitze ihrer Klasse. Sie verbringt ihre Zeit zwischen New York und Paris und spricht fließend Englisch, Koreanisch, Französisch, Deutsch – und Nunchi.

Rezension | Die Wunderfabrik 1 – Keiner darf es wissen! von Stefanie Gerstenberger

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Titel: Die Wunderfabrik 1 – Keiner darf es wissen!
Autor: Stefanie Gerstenberger
Reihe: Band 1 von 3
Buchart: Hardcover
Genre: Jugendbuch
Seiten: 352
Preis: 15,00 Euro
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2020
Verlag: KJB (Fischer)


Kurzbeschreibung

Fernab vom coolen London verbringen die zwölfjährige Winnie, ihre große Schwester Cecilia und ihr kleiner Bruder Henry ihre Sommerferien bei den Großeltern in einem Kaff am Ende der Welt – so fühlt es sich wenigstens an. Noch dazu ohne Internet (»Haben wir hier nicht!«) oder Ausflüge ins Dorf (»Viel zu gefährlich!«). Stattdessen »dürfen« die Geschwister in einer düsteren Fabrik unter der Aufsicht äußerst sonderbarer Hausangestellter Lakritzbrocken herstellen – grässlich! Da experimentiert Winnie nur zum Spaß mit einer neuen Zutat herum – und löst damit einen Sturm unglaublicher Ereignisse aus. Hat Winnie etwa das magische Talent ihres Großvaters geerbt? Doch von diesem Geheimnis darf niemand erfahren …

Meine Meinung:

Ich glaube bei diesem Cover, das erst mal wunderschön gezeichnet ist und dann auch noch mit Goldfolie bearbeitet wurde, wundert sich keiner das ich dieses Buch unbedingt haben musste, oder?

Es ist toll anzusehen und sieht auch im Regal einfach super aus.

In der Geschichte geht es um 3 Geschwister, die sehr unterschiedlich sind, aber die alle das gleiche Leid tragen. Sie müssen zu ihren Großeltern und dort ihre Ferien verbringen, da ihre Eltern in den Dschungel reisen um Tiere zu erforschen.

Anfangs ist es auch überhaupt nicht schön. Sie müssen widerliche Dinge essen, alles scheint dabei nur aus Brei jeglicher Art zu bestehen und außerdem stinkt es überall nach Lakritze. Das kommt daher das ihr Großvater Jahrelang Lakritze hergestellt hat und das sogar für die Queen.

Die Kinder werden also zu verdonnert mitzumachen und werden sogar Eingesperrt, damit sie nicht raus gehen, denn das ist den Großeltern zu gefährlich.

Gerade Winnie, die mittlere der Geschwister mochte ich sehr gerne. Sie ist neugierig, aufgeschlossen und kann ihre Meinung sagen. Ich denke das viele Jugendliche, die dieses Buch lesen sich ein Beispiel an ihr nehmen könnten. Als ihre besondere Begabung heraus kommt, habe ich mich total gefreut, es war spannend das anzusehen, was sie mit den Bonbons anstellt und wenn die Kinder das ganze auch testen.

Schreibstilmäßig war das Buch sehr gut zu lesen. Man hat sich wohl gefühlt und mit den Kindern mitgelitten, gleichzeitig war es spannend und auch teils ein bisschen gefährlich. Genau die richtige Mischung.

Die Protagonisten waren mir sympathisch, zumindest die 3 Kinder. Der kleinste, Henry, ist richtig Zucker. Schön fand ich auch das keines der Kinder weniger Platz im Buch bekommen hat, ich hatte das Gefühl das alle 3 gleichmäßig erwähnt wurden. Nur weil Winnie Magie in sich hat, wurde sie nicht zu sehr hervorgehoben.

Einzig das reinkommen in die Geschichte fand ich etwas schwer. Es lies sich zwar sehr gut lesen, aber gerade am Anfang passiert viel negatives, was das Buch etwas traurig erscheinen lässt. Sobald die Kinder aber zusammen halten und etwas dagegen tun wird es gleich viel besser.

Fazit:

Alles in allem kann ich sagen das Buch hat mir echt gut gefallen. Tolle Charaktere, tolle Aufmachung und toller Plot.

Autorin

Stefanie Gerstenberger, geboren 1965 in Osnabrück, hat schon immer die Zutaten, die das Leben einem so gibt, nach eigenem Geschmack neu gemischt. Nach dem Studium und Stationen unter anderem bei Film und Fernsehen begann sie, selbst zu schreiben. Mit ihren zahlreichen Romanen für Erwachsene (»Das Limonenhaus«) und für Jugendliche (»Zwei wie Zucker und Zimt«) ist sie schon seit langem einem großen Publikum als erfolgreiche Autorin bekannt. Stefanie Gerstenberger lebt mit ihrer Familie in Köln.

Rezension | Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss von Anna Benning

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Titel: Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
Autor: Anna Benning
Reihe: Band 1 von 3?
Buchart: Hardcover
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Seiten: 496
Preis: 17,00 Euro
Erscheinungsdatum: 04. März 2020
Verlag: KJB (Fischer)


Kurzbeschreibung:

Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …

Meine Meinung

Vortex ist ein Jugendbuch, das ich sowohl von der Aufmachung her, als auch vom Inhalt grandios finde.

Es spielt in einer Welt, in der es sogenannte Vortexe gibt. Diese können bestimmte Personen als eine Art Teleporter verwenden. Die Idee dazu hat mir gut gefallen und auch die Umsetzung fand ich nicht schlecht.

In dieser Welt gibt es auch noch Menschen und Tiere, die durch den damaligen Urvortex mutiert sind. Diese tragen Kräfte der Elemente in sich und werden aber von den Menschen unterdrückt.

Der Konflikt zwischen beiden Gruppen lässt natürlich auch nicht auf sich warten. Und so sind es die Läufer, die immer wieder sogenannte „Splits“ festnehmen und diese gefangen halten.

Unsere Protagonistin steht zum Anfang des Buches in der Ausbildung um eine Läuferin zu werden. Ich mochte sie eigentlich direkt. Man merkt ihr an das sie noch nicht richtig Erwachsen ist, ihre Handlungen waren ab und zu etwas zu naiv oder auch impulsiv. Aber genau das hat sie ausgemacht. Sie ist jemand, der sich auch mal für andere zurück nimmt und sehr verbunden ist mit ihrer Familie (in diesem Fall ihre Tante) und ihrem besten Freund.

An Spannung fehlt es diesem Buch auf keinen Fall. Ich hatte das Gefühl man bekommt gerade zum Ende hin gar keine ruhige Minute mehr. Es hat mir gut gefallen und auch der Schreibstil war einfach und hat die Welt, in der das ganze Spielt gut wieder gegeben.

Das Ende an sich kam mir dann etwas zu überstürzt vor. Es war irgendwie innerhalb einer halben Seite vorbei und man wusste als Leser nicht wirklich, was denn jetzt noch passiert.

Es macht aber auf jeden Fall Lust auf den zweiten Teil (dieser erscheint im Herbst 2020) und ich habe schon eine Ahnung was da alles noch passieren könnte.

Fazit:

Eine tolle Story, die einige neue Elemente in den Jugendbuch-Fantasy Bereich bringt. Auf jeden Fall lesenswert.

Autorin:

Anna Benning wurde 1988 als jüngstes von drei Kindern geboren. Während ihres Studiums der Literaturwissenschaft schrieb sie Buchrezensionen für ein Magazin und arbeitete nebenher in einer Buchhandlung. Seit 2013 ist sie Lektorin in einem Verlag. Eines Tages fasste sie sich ein Herz und brachte ihre eigenen Geschichten zu Papier. »Vortex« ist ihr Debüt.

Rezension | Long Way down von Jason Reynolds

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Titel: Long Way down
Autor: Jason Reynolds
Reihe: Einzelband
Buchart: Taschenbuch
Genre: Roman
Seiten: 320
Preis: 14,95 Euro
Erscheinungsdatum: 23. August 2019
Verlag: dtv


Klappentext:

Will ist entschlossen, den Mörder seines Bruders zu erschießen. Er steigt in den Fahrstuhl, die Waffe im Hosenbund. Er ahnt noch nicht, dass die Fahrt ins Erdgeschoss sein Leben verändern wird. Er denkt an Menschen aus seiner Vergangenheit, und was er mit ihnen erlebt hat. Es sind Erinnerungen und Geschichten voller Gewalt, Hass, Ohnmacht und Rache. All diese Menschen sind tot. Und Will muss sich fragen, was das für sein Leben bedeutet. Als er im Erdgeschoss ankommt, ist er sich nicht mehr sicher, ob er seinen Bruder tatsächlich rächen wird, weil es »die Regeln« so wollen. Oder kann er den Teufelskreis der Gewalt durchbrechen?

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich vor allem wegen der ungewöhnlichen Aufmachung interessiert.Aber auch der Klappentext konnte mich überzeugen. Und natürlich das schöne, spiegelnde Cover.

Die Geschichte im Buch bringt den Leser und den Protagonisten sehr zum Nachdenken.

Ist es richtig was er macht? Ist es nur ein Racheakt, ohne Sinn und Verstand?

Soll man sich an die Regeln halten, die auf der Straße herrschen?

Ich konnte mich gut in den Protagonisten Will hinein versetzen. Er ist geschockt, frustriert und gleichzeitig wütend. Seinen Bruder zu verlieren ist für ihn ein schwerer Schicksalsschlag.

Nach und nach kommen mehr Personen in den Aufzug, die alle etwas mit ihm zu tun haben und jeder hat seine Meinung beizusteuern.

Für mich war das Buch erfrischend, es ist in Versform geschrieben und hat etwas besonderes an sich. In meinen Augen ist es etwas ganz besonderes.

Ich würde gerne öfter Bücher in dieser Form lesen.

Autor:

Jason Reynolds studierte Literaturwissenschaften an der University of Maryland. Seine Bücher wurden von der Presse hochgelobt und vielfach ausgezeichnet. In den USA gehört er zu den neuen Stars in der Jugendbuchszene. Zuletzt war Jason Reynolds mit seinem Roman „Ghost“ unter den National Book Award Finalists, in Deutschland erhielt er den Luchs des Jahres von DIE ZEIT und Radio Bremen. Jason Reynolds lebt in Washington D.C.

Rezension | Everlasting Love 1 – Gefährliches Schicksal von Lauren Palphreyman

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Titel: Everlasting Love – Gefährliches Schicksal
Autor: Lauren Palphreyman
Reihe: Band 1 von 3
Buchart: Taschenbuch
Genre: Jugendbuch
Seiten: 432
Preis: 13,00 Euro
Erscheinungsdatum: 25.September 2019
Verlag: Fischer


Kurzbeschreibung:

Lila ist gar nicht bei der Dating-Agentur ›Everlasting Love‹ – und trotzdem hat man dort angeblich ihren Seelenpartner, ihr Perfect Match gefunden: Cupid, den jungen Liebesgott höchstpersönlich. Erst hält sie das für einen schlechten Witz. Bis sie ihm begegnet!

Meine Meinung:

Ich liebe Bücher, in denen es um Götter geht. Darum habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.

Typisch Jugendbuch liest sich die Story sehr flüssig. Man kann das Buch problemlos in einem Rutsch durchlesen, sofern man die Zeit dazu hat. Ein regnerischer Nachmittag wäre natürlich perfekt.

Die Protagonisten kamen sympathisch rüber und man hat sehr schnell eine Bindung zu ihnen fühlen können. Die Idee mit den Pfeilen, die auf Menschen geschossen werden, damit sie sich verlieben und die Agentur für Liebesdinge die vom Liebesgott persönlich gegründet wurde fand ich originell und ansprechend.

Was mich jedoch etwas gestört hat, war das fehlende Knistern zwischen den Protagonisten. Von einem Match zwischen Seelenverwandten hat man hier als Leser nicht viel gemerkt.

Ich hoffe deshalb sehr das man im zweiten Teil etwas mehr zwischen den beiden fühlt.

An Spannung war es jedoch gut, man konnte mitfiebern und hat Lust auf den nächsten Band.

Autor:

Lauren Palphreyman ist freischaffende Autorin und lebt in London. Ihre Wattpad-Geschichten faszinieren online Millionen Leser. Sie verbringt ihre Tage damit, zu schreiben, Kaffee zu trinken und Pläne für die Weltherrschaft der Liebesengel und -agenten zu schmieden!